Auf Burg Satzvey bei Euskirchen werden jedes Jahr an mehreren
Wochenenden mittelalterliche Ritterspiele abgehalten.
Der Herold des Grafen informierte über die Teilnehmer des
Turneys und hatte allerley Kurzweyliges zu berichten.
Unter Beyfall des Mannsvolkes und Kreyschen der Weyber zogen die
Aktiven in die Arena ein.
Feuerschlucker, Gaukler und der Hofnarr unterhielten uns
prächtig.
Der fiese päpstliche Nuntius teilt mit, dass der Preis des
Turniers die Hand der lieblichen Gräfin sei, deren Mann
angeblich auf dem Kreuzzug verschollen ist.
Die ebenso fiese papsttreue Ritterschaft johlt begeistert.
Die einzige Rettung scheint Otto, der Onkel des Grafen zu sein,
der allein noch an das Überleben seines Neffen glaubt. Leider
hat er mal wieder zuviel Zeit in der Taverne verbracht ...
Otto schlägt
sich trotz hohem Alkoholpegel wacker, wird aber von einem fiesen papsttreuen
Ritter unfair besiegt.
Das Schicksal der Gräfin scheint besiegelt - da taucht der
totgeglaubte Graf & Kreuzritter wieder auf.
Mit Hilfe seines morgenländischen Freundes mischt er den Nuntius
gewaltig auf. Im letzten Moment erscheint auch noch der Kaiser
mit den Rittern des deutschen Ordens auf und sorgt dafür, dass
die Guten gewinnen.
Graf und Gräfin sind glücklich vereint und Otto kann endlich
wieder zurück in seine Kneipe.