Ernährung
Es gibt eine Vielzahl von Futteranbietern und jeder behauptet von sich, das beste Futter herzustellen. Generell raten wir von Futter ab, welches in Supermärkten angeboten
oder über Fernsehwerbung beworben wird. Dem Käufer wird für Abfall eine Menge Geld abverlangt und im Alter können sich unangenehme Folgeerkrankungen beim Tier einstellen.
Wichtig ist, dass ein Tierfutter ohne künstliche Zusätze und Konservierungsstoffe hergestellt wurde, keine Tiermehle enthält, sondern nur
Tierfleischmehle und keine Füllstoffe, wie z.B. Soja. Auch sollte der
Anteil an Getreide (Reis, Mais, Gerste usw.) nicht zu hoch sein.
Die Mahlzeiten bei Welpen bis ca. zum 6.
Monat sollten auf 4 Portionen am Tag aufgeteilt werden, vom 6.-9. Monat auf 3 Mahlzeiten und danach auf 2 Mahlzeiten.
Wer darauf achten möchte, dass für das Futter keine Tierversuche gemacht
werden, kann eine entsprechende Positivliste auf den Seiten der Organisation
PETA
finden.
Mehrmals in der Woche kann man frisches Obst und Gemüse dem Futter zufügen. Auch ungewürzten Reis, Nudeln und
Kartoffeln sowie Hüttenkäse kann man zur Abwechslung beimischen. Bei Zugabe von
Karotten sollte man einen Löffel Öl zugeben, damit die fettlöslichen Vitamine verwertet werden können.
Die Mengenangaben auf den Verpackungen dienen als Richtwerte, wobei
jeder Hund einen anderen Metabolismus hat und Futter unterschiedlich verwertet. Daher
muss man anfangs ausprobieren, wie viel Futter richtig ist.
Bitte niemals "Menschenessen" an Ihren Hund verfüttern und mit Leckerlis sparsam sein. Man kann statt dessen prima normales Trockenfutter nehmen und dieses bei Gewichtsproblemen von der täglichen Ration abziehen.
Für die Zähne empfehlen sich Büffelhautknochen, Ochsenziemer oder ähnliche Produkte,
keine gekochten Knochen oder Hühnerknochen, weil diese
splittern könnten.
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